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So haben Jonas und Jana ihre erste DM-Teilnahme in Berlin erlebt:

Jonas Rütten und Jana Ullrich mit ihren Trainern Manfred Rothärmel (l.) und Dirk Heindrichs (r.)

Jonas Rütten: „Es war schön den Profis zuzuschauen und selber dabei zu sein. Im Berliner ‚Apollinariswasser‘ erreichte ich eine neue Bestzeit. Ich habe tolle Erfahrungen gesammelt in einer bombastischen Schwimmhalle. Dank Fredl habe ich alles Wichtige unserer Bundeshauptstadt gesehen.“

 

Jana Ullrich schrieb:

 

Nach ein paar Tagen des Hoffens und Bangens war es nun endlich soweit, die Quali für Berlin war geschafft. Am 31.05.2011 ging es um 8:00 Uhr morgens per Auto mit meinem Trainer Dirk Heindrichs und einer kleinen Fan-Gemeinschaft auf den Weg nach Berlin. Hier sind wir nach einer sechs stündigen Fahrt bei 35°C angekommen.

 

Nachdem im Hotel die Koffer aus- und die Schwimmtaschen eingepackt wurden, ging es in einem 35-minütigen, schweißtreibenden Fußmarsch zur Schwimmhalle in der Paul-Heyse Straße. Hier wurden wir von unseren Gefühlen und Eindrücken völlig überwältigt. Als erstes gingen wir zur Akkreditierung in einen extra Raum, in dem wir unsere Identifikationsausweise und Essensmarken abholen mussten. Nachdem die organisatorischen Sachen erledigt waren, ging es für uns auf Entdeckungsreise. Die Schwimmhalle ist so riesig, dass wir uns zuerst nicht zurecht gefunden haben ... Es gibt dort nicht nur ein zehn Bahnen breites 50 m langes Schwimmbecken, sondern in der gleichen Größe noch ein Einschwimmbecken. Ein Therapiebecken, ein Sprungbecken und ein Lehrschwimmbecken sind hier auch noch vorhanden. Die ganze Schwimmhalle mit ihren vielen Becken liegt abgesenkt in der Erde auf unterschiedlichen Etagen.

 

Nach einer kleinen Trainingseinheit und überwältigenden Eindrücken haben wir in der Schwimmhalle noch zu Abend gegessen und uns auf den Heimweg ins Hotel gemacht. Nach einer etwas unruhigen Nacht ging es nach dem Frühstück um 8:30 Uhr, dieses Mal  mit dem Taxi, zur Schwimmhalle. Auf dem Weg zum Einschwimmen ist mir Paul Biedermann über den Weg gelaufen, den ich nach anfänglichen Hemmungen um ein Autogramm gebeten habe, was ich sofort mit einem Lächeln bekam.

 

Nun stieg meine Aufregung von Minute zu Minute. Als endlich um 11.45 Uhr mein Lauf ins Wasser ging, merkte ich schon bei meiner Gleitphase nach dem Start, dass ich sehr aufgeregt war, meine Hände zitterten richtig. Irgendwie ging jetzt alles ganz schnell. Meinen Anschlag habe ich dann auch noch vermasselt, sodass hinterher eine Zeit über meiner Bestzeit heraus kam. Ich wurde am Ende 29. Nach einer Besprechung mit meinem Trainer und Stephen Marcus aus Hamburg, den ich bereits vom Lehrgang der Bezirksauswahlmannschaft kannte, wich meine Enttäuschung dann doch der Freude, hier dabei gewesen zu sein.

 

Am Ende des 3. Abschnitts trafen Dirk Heindrichs und ich uns noch mit Manfred Rothärmel und seinem Schützling Jonas Rütten vom VfR Übach-Palenberg, um ein Foto zu schießen. Nachdem das dann auch erledigt war, haben mein Trainer und ich uns noch flott umgezogen, damit wir mit der Fan-Gemeinschaft eine kleine Stadtbesichtigung machen konnten. Berlin ist wie die Schwimmhalle riesig. Da muss ich noch mal hin. Am Abend waren wir noch lecker bei einem Italiener essen, haben es uns gemütlich gemacht und über den Tag geredet. Nach einer etwas ruhigeren Nacht ohne Nervosität gab es in unserem Hotel ein ausgedehntes Frühstück, das wir in vollen Zügen genossen haben. Als alle Zimmer geräumt waren, sind wir wieder in Richtung Heimat losgefahren.

 

Sowohl meinem Trainer als auch mir haben die Tage sehr gut gefallen. Wir beide werden die Eindrücke und Erfahrungen immer in Erinnerung behalten.

 

Es lohnt sich also immer, sich beim Training zu quälen ...

 

Jana Ullrich

Würselener SC 1962.e. V.

 

Deutsche Kurzbahnmeisterschaften 2010

Die Ergebnisse der  DKM 2010 stehen fest. Olympiasiegerin Britta Steffen meldete sich zurück an der Spitze des nationalen Schwimmsports und für Paul Biedermann gab es Gold zum Abschluss. Der DSV schrieb: „Deutschlands Schwimm-Traumpaar hatte bei der nationalen Kurzbahnmeisterschaft in Wuppertal am Ende Grund zum Jubeln." 11  nationale Kurzbahntitel sicherten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer des SV NRW.

Von den vier Athleten aus unserem Schwimmbezirk, die sich für Einzelstrecken qualifiziert hatten, konnte nur Stephanie Czayka vom VfR Übach-Palenberg ihre bei den Kurzbahnmeisterschaften auf Landesebene geschwommenen Leistungen verbessern. Steffi startete über 50 m Rücken und war mit 30:70 Sekunden 15/100 schneller als vor 14 Tagen. Nina Falck, Jana Schieren und Thomas Gennen blieben knapp unter ihren Zeiten der NRW-Kurzbahnmeisterschaften. Auch die 4 x 50 m Freistilstaffel der Damen mit Jana Schieren, Tatjana Weber, Franziska Börner und Nina Falck kam nicht an ihre Bestzeiten heran. Sie schlugen bei 1:53:50 Minuten an und waren 10/100 Sekunden langsamer als bei den Kurzbahnmeisterschaften im Vorjahr.

Mit Blick auf die Bezirkskurzbahnmeisterschaften in der „schnellen" Aachener Osthalle in vier Wochen ist hier sicherlich noch etwas ‘drin. Wir drücken die Daumen!

Gertrud Wollgarten

Fachwartin Öffentlichkeitsarbeit

2010-11-15

 

DKM 2010 Ergebnisse

Name Jahrgang Verein Disziplin Zeit Platz
Nina Falck 1994 ASV 06 50 m Rücken 0:32:10  
      50 m Freistil 0:28:11  
Jana Schieren 1994 ASV 06 50 m Rücken 0:33:44  
Thomas Gennen 1993 ASV 06 50 m Freistil 0:24:68  
Damenstaffel   ASV 06 4 x 50 m Freistil 1:53:50  
Stephanie Czayka 1991 VfR Übach-Palenberg 50 m Rücken 0:30:70  
Ergebnisse = Vorlaufwertung          
           

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